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SOS Fehler
MDas angesteuerte Ventil spricht nicht an.

Um die möglichen Ursachen für dieses Problem zu erfassen,
beantworten Sie bitte den Fragebogen. Folgen Sie dem Link,
um den Fragebogen aufzurufen.


Allgemeine Informationen


Was ist die Einschaltdauer?

Definition
Die Einschaltdauer ist nach der Norm NF EN 60034-1 definiert und bezieht sich auf drehende elektrische Maschinen, d.h. auf alle Maschinen mit einem Elektromotor. Diese Norm beschreibt die Betriebsbedingungen, unter denen die Geräte nicht beeinträchtigt werden.

Verwendung
Stellantriebe von Valpes gehören zur Betriebsart-Kategorie S4: Periodischer Aussetzbetrieb mit Einfluss der Einschaltphase. Die Funktionsweise entspricht einer Abfolge von identischen Betriebszyklen mit jeweils einer deutlichen Anlaufphase, einer Betriebszeit bei konstanter Last und einer spannungsfreien Ruhezeit.

Phase 1: Die Anlaufphase entspricht der Motorbeschleunigungszeit, bis das Betriebsdrehmoment "Drehzahl / Begrenzung" erreicht ist. Der Motor erzeugt während dieser Zeit einen Anlaufstrom (siehe FAQ "Was ist Anlaufstrom").

Phase 2: Die Betriebszeit entspricht der normalen Betriebsweise des Geräts. Während dieser Zeit steigt die Motortemperatur, die aber unter dem durch die Isolationsklasse des Motors definierten Wert bleiben muss (siehe FAQ "Welche Motorisolationsklassen verwendet Valpes").
ANMERKUNG: Der periodische Betrieb hat zur Folge, dass das thermische Gleichgewicht während der Lastperiode nicht erreicht wird.

Phase 3: Die Ruhezeit ist in dieser Phase notwendig, damit der Motor abkühlen kann. Sie wird anhand der Einschaltdauer (in %) nach der folgenden Formel berechnet:




Beispiel für einen Stellantrieb ER PREMIER 20Nm:

Die Betriebszeit beträgt 9 s und die Einschaltdauer 30 %.
Die Ruhezeit beträgt (9 - (0,3*9))/0,3 = 21 Sekunden. Die Gesamtdauer entspricht 9 + 21 = 30 Sekunden.





Welche Isolationsklassen verwendet Valpes bei Stellantrieben?
 
Die Isolationsklassen sind in der Norm CEI 85 definiert; die Motoren werden nach dem Erwärmungsfaktor des Isolierstoffs klassifiziert.

Die Lebensdauer eines elektrischen Gerätes wird durch die Temperatur bestimmt, der die Isolierstoffe ausgesetzt sind. Die Isolationsklasse eines Motors richtet sich nach dem verwendeten Isolierstoff mit dem niedrigsten Temperaturwert.

Es werden drei Kriterien berücksichtigt:

• die maximale Umgebungstemperatur
• die maximal zulässige Erwärmung
• die thermische Reserve

Danach werden folgende Klassen unterschieden:



Kelvin (K) ist eine Temperatureinheit. Eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin entspricht genau 1°C und der Nullwert liegt bei -273,15°C (absoluter Nullpunkt).

In Stellantrieben verwendet Valpes Motoren der Klasse B für 400 V-Modelle und der Klasse F für alle anderen Modelle.


Montage der Stellantriebe


Was ist die Schutzart (IP)?
                 
Die IP (Schutzart) wird durch die europäische Norm EN 60529 definiert und gibt den Schutz an, den ein Gerät gegen Einwirkung fester Fremdkörper und gegen das Eindringen von Wasser bietet. Es ist daher einfach zu bestimmen, unter welchen Bedingungen das Gerät eingebaut werden kann. Die erste Kennziffer gibt den Schutz vor dem Eindringen von festen Fremdkörpern und die zweite Kennziffer den Schutz vor dem Eindringen von Wasser an.

Die Gehäuse der Stellantriebe von Valpes entsprechen folgenden Schutzarten: IP65 (ER PREMIER), IP66 (ER PLUS) und IP68 (übrige Serien).


 
Schutz gegen Fremdkörper Schutz gegen Wasser  
IP1X
Schutz gegen das Eindringen
von Fremdkörpern (>50mm)
  1 1   IPX1
Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
IP2X
Schutz gegen das Eindringen
von Fremdkörpern (>12mm)
  2 2   IPX2
Schutz gegen fallendes Tropfwasser,
wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist
IP3X
Schutz gegen das Eindringen
von Fremdkörpern (>2.5mm)
  3 3   IPX3
Schutz gegen fallendes Sprühwasser
bis 60° gegen die Senkrechte
IP4X
Schutz gegen das Eindringen
von Fremdkörpern (>1mm)
  4 4   IPX4
Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
IP5X
Schutz gegen Staubablagerungen
(unschädliche Ablagerungen)
  5 5   IPX5
Schutz gegen Strahlwasser
(Düse 6,3 mm, Abstand 2,5 m-3 m, Durchflussmenge 12,5 l/min)
aus beliebigem Winkel
IP6X
Vollständiger Schutz gegen
Eindringen von Staub
  6 6   IPX6
Schutz gegen starkes Strahlwasser (Düse 12,5 mm, Abstand 2,5 m-3 m, Durchflussmenge 100 l/min) aus beliebigem Winkel, ähnlich einer Überflutung Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (15 cm bis maximal 1 m)
  7   IPX7
Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (15 cm bis maximal 1 m)
  8   IPX8
Schutz gegen dauerndes Untertauchen unter Druck (min. 1 m / 30 min.)

Wie muss eine Kabelverschraubung angezogen werden, um die Dichtheit des Stellantriebs zu gewährleisten?

Die bei Stellantrieben von Valpes standardmäßig verwendeten Kabelverschraubungen verfügen über die Schutzart IP68 (siehe Frage zur Schutzart), vorausgesetzt, die vorgegebenen Nutzungsbedingungen werden eingehalten.

Sie bestehen aus folgenden Komponenten:


Die mit dem Stellantrieb gelieferte Verschlusskappe gewährleistet nicht die Dichtheit des Gerätes nach IP68. sie dient lediglich dazu, das Innere des Stellantriebs bis zum Einbau am Standort zu schützen. Um die Dichtheit nach IP68 zu gewährleisten, müssen die elektrischen Anschlusskabel (7 bis 12 mm) durch die Kabelverschraubungen geführt werden. Wird die Kabelverschraubung nicht verwendet, ist die Öffnung durch einen M20-Stopfen mit IP68 nach ISO zu verschließen. Eine Kabelverschraubung gilt als dicht, wenn sie nach dem Aufsetzen der Außenmutter auf die Hülse mit einer ganzen Umdrehung festgedreht worden ist.


Elektrik


Wie hoch ist der Anlaufstrom für Stellantriebe von Valpes (EN 60898)?

Beim Start erzeugt ein Asynchronmotor Stromspitzen. Dieser Anstieg wird als Anlaufstrom oder Einschaltstrom bezeichnet. Beim Einschalten wird der Rotorkäfig, der aus einem leitfähigen Material besteht, sofort kurzgeschlossen und erzeugt eine Stromspitze.
Das Prinzip ist folgendes: Je niedriger die Rotordrehzahl, desto höher ist aufgrund der fehlenden gegenelektromotorischen Kraft die Stromstärke.
Wenn der Motor seine Nenndrehzahl erreicht hat, verhält er sich wie ein Generator und gibt elektrische Impulse ab, die übermäßigem Stromverbrauch entgegenwirken.

Die Stellantriebe von Valpes erzeugen für einige Millisekunden einen Anlaufstrom. Deshalb empfehlen wir Leitungsschutzschalter in D-Charakteristik.


Für welchen Spannungsbereich sind die Drehstrom-Stellantriebe VR/VS 400 V ausgelegt?


Die Drehstrom-Stellantriebe VR und VS 400 V werden mit 50 und 60 Hz betrieben. Je nach Anlage sind sie für Spannungen bis zu 480 V einsetzbar.

Diese Werte entsprechen der Höchstspannung bei Betrieb im Nenndrehmoment und einer Einschaltdauer von 50 % (siehe Frage Einschaltdauer). Bei höheren Spannungen ist das thermische Gleichgewicht nicht aufrechtzuerhalten, was zu irreparablen Schäden am Motor führt.



Für welchen Spannungsbereich ist der Drehstrom-Stellantrieb VT 400 V ausgelegt?


Drehstrom-Stellantriebe VT 400 V arbeiten nur mit 50 Hz. Sie sind für Spannungen bis zu 440 V einsetzbar.

Diese Werte entsprechen der Höchstspannung bei Betrieb im Nenndrehmoment und einer Einschaltdauer von 50 % (siehe Frage Einschaltdauer). Bei höheren Spannungen ist das thermische Gleichgewicht nicht aufrechtzuerhalten, was zu irreparablen Schäden am Motor führt.



Stellantriebe mit Positioniersystem


Worin besteht der Unterschied zwischen Steuersignal- und Leistungsstromanschluss?

Ein POSI-Stellantrieb von Valpes (GP5 oder GP6) kann stromgesteuert durch ein sogenanntes Steuersignal (Klemmen 15 & 16), in eine bestimmte Stellung fahren und ein Rückmeldesignal zu seiner Position senden (Klemmen 13 & 14). Neben diesen beiden Steuersignalen wird Leistungs- oder Netzstrom benötigt, damit sich der Stellantrieb bewegt.
Der Leistungsstromanschluss ist zwingend erforderlich und erfolgt über die Klemmen 1 und 2 des Stromanschlusses.

Das Steuersignal, das an den Klemmen 15 und 16 der P5- oder P6-Platine (obere Platine) anliegt, kann auf folgende Art übertragen werden:
• als Signalspannung von 0 bis 10 V
• als Signalstrom von 4 bis 20 mA

Schaltplan eines Stellantriebs ER PLUS POSI (GP6):




Kann ich die Übertragungsart für Steuer- und Rückmeldungssignal ändern (0-10 V und 4-20 mA)?

Es ist möglich, die Übertragungsart der Steuer- und Rückmeldungssignale zu ändern. Diese Änderung erfordert lediglich eine erneute Konfiguration. Sehen Sie dazu die Video-Anleitung Parametrierung der Positionierplatine GP6 (ER PLUS) und GP5 (VR/VS).


Stellantriebe mit Bluetooth®-Modul


Was ist der Unterschied zwischen Smartimer und AXMART®?

Smartimer und AXMART® beruhen auf dem gleichen Programm. AXMART® als Nachfolger von Smartimer ist eine modernere Weiterentwicklung.

Es gibt unter anderem folgende Verbesserungen:
• Kompatibilität mit dem Bluetooth®-Standard für Android-Versionen ab 6.0,
• Bestätigungsmeldung bei Änderungen der Bezeichnung des Stellantriebs, des Passworts und bei der Abmeldung,
• Verwaltung und Steuerung der neuen Sortimente MT und VT PLUS,
• Implementierung weiterer Sprachen.

Das AXMART® Benutzerhandbuch können Sie hier herunterladen



Smartimer ist installiert, funktioniert aber nicht (Stellantrieb nicht erkannt).

Smartimer funktioniert ab Android-Version 6.0 nicht. Deinstallieren Sie in diesem Fall Smartimer und installieren Sie AXMART®, das in Google Play verfügbar ist. Die Nachfolgeversion enthält verschiedene Verbesserungen.

ANMERKUNG: Ein Stellantrieb kann jeweils nur mit einem Android-Gerät kommunizieren. Der Stellantrieb ist nicht in der Liste aufgeführt, da er möglicherweise bereits angeschlossen ist.



AXMART® ist installiert, funktioniert aber nicht (Stellantrieb nicht erkannt).

Damit AXMART® ordnungsgemäß funktioniert, benötigt es zwei Berechtigungen für das Android-Gerät: Zugriff auf die Position und Zugriff auf die Medien.
In einigen Fällen werden diese beiden Berechtigungen beim ersten Öffnen nicht angefordert. Schließen Sie AXMART® und öffnen Sie es erneut:

Wenn diese Lösung erfolglos bleibt, müssen die Berechtigungen durch folgende Einstellungen manuell vergeben werden:
"Apps / AXMART / Berechtigungen / Spricher = on and Standort = on"



Reaktion des Stellantriebs


Der Stellantrieb stoppt und läuft dann um einige Grad zurück.

Stellantriebe der Serien ER PLUS, VR und VS verfügen über einen elektronischen Drehmomentbegrenzer mit Informations-Weiterleitungsfunktion. Die Drehmomentbegrenzung dient zum Schutz des Motorventils bei zu hohem Drehmoment.

Wenn sich der Stellantrieb nicht in einem explosionsgefährdeten Bereich befindet, öffnen Sie unter Beachtung der Sicherheitshinweise die Haube und überprüfen Sie die Kontrollleuchten auf der Leistungsplatine.
Blinkt die rote LED, bedeutet dies, dass das Drehmoment für den Stellantrieb zu hoch war und der Einbau des Ventils kontrolliert werden muss. Stellen Sie sicher, dass das Schließen des Ventils nicht durch einen Festkörper blockiert wird.
Setzen Sie anschließend den Stellantrieb zurück, indem Sie die Stromzufuhr ausschalten und wieder einschalten.

ANMERKUNG: Um die Installation zu optimieren, wird dringend empfohlen, das Fehlermelderelais (Klemmen D1 und D2) anzuschließen.



Die Rückmeldung des Öffnungs- und Schließzustands funktioniert nicht.

Die Motorsteuerschalter (das sind die beiden unteren Mikroschalter, die stromlos geschlossen sind) stoppen den Stellantrieb, sobald sie geöffnet werden. Um ein Rückmeldesignal zu geben, müssen die Schalter für die Rückmeldung (das sind die beiden oberen Mikroschalter, die stromlos geöffnet sind) zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen sein. Dazu ist die Drehposition voreinzustellen.
Um das Problem zu beheben, stellen Sie die oberen Nocken für die Rückmeldung 5° weiter als die unteren Nocken für die Motorsteuerung.

ANMERKUNG: Eine falsche Einstellung der Nocken für die Motorsteuerung kann den Stellantrieb beschädigen.

Es wird empfohlen, dazu der Video-Anleitung Nockeneinstellung für Standard-Stellantriebe zu folgen









Für pneumatische Stellantriebe
und Automatisierung wenden Sie sich bitte an unsere Schwesterfirma www.bar-gmbh.com

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